Griechisch

Griechisch-Interna Übersetzungsbüro Berlin

Die griechische Sprache (griechisch, ellinikí glóssa, altgriechisch , hellenike glossa) ist eine indogermanische Sprache, die einen eigenen Zweig dieser Sprachfamilie darstellt.

Historie

Griechisch hat eine Schrifttradition von 3400 Jahren. Mit Ausnahme der chinesischen Sprache ist keine andere lebende Sprache über eine so lange Zeit schriftlich überliefert. Die Bedeutung der griechischen Sprache ist nicht zu unterschätzen. Die westliche Kultur wurde maßgeblich von der Kultur des antiken Griechenlands geprägt. Einige der wichtigsten Werke der Weltgeschichte, wie die Schriften von Platon und Aristoteles oder das Neue Testament, wurden auf Altgriechisch verfasst. Eine Vielzahl von altgriechischen Wörtern haben als Fremdwörter Eingang in viele moderne Sprachen gefunden.

Europa

Die griechische Sprache und Schrift hatte auf die Entwicklung Europas immensen Einfluss: Sowohl das lateinische als auch das kyrillische Alphabet wurde auf der Basis des griechischen Alphabets entwickelt. Die Rückbesinnung auf das im Westen fast vergessene Griechisch, ausgelöst unter anderem durch die Flucht vieler Byzantiner in den Westen nach dem Fall Konstantinopels 1453, war eine der Hauptquellen der Renaissance und des Humanismus.

Noch heute werden wissenschaftliche Fachbegriffe gerne unter Rückgriff auf griechische (und lateinische) Wörter geprägt.

Das Neue Testament wurde ursprünglich in hellenistischem Griechisch geschrieben und das erste Mal von Erasmus von Rotterdam gedruckt.

Neugriechisch hat sich aus der Koine des Altgriechischen und damit dem antiken attischen Dialekt entwickelt. Den Beginn der neugriechischen Epoche setzt die Forschung wechselweise im 11. Jahrhundert (erste Epen in weitgehend neugriechischer Sprache), um das Jahr 1453 (Fall Konstantinopels) oder in der Mitte des 17. Jahrhunderts (Kretische Renaissance) an.

Seit 1460 besaß die Sprache keinen offiziellen Status, wurde jedoch in den besetzten Gebieten Griechenlands sowie im gesamten Osmanischen Reichverstreut gesprochen. Nach der Griechischen Revolution wurde es 1830 zur alleinigen Staatssprache des neu gegründeten Staates. In den folgenden hundert Jahren fand ein umfassender Bevölkerungsaustausch mit den Gebieten der übrigen neu gegründeten Nationalstaaten statt, so dass das Griechische aus diesen weitgehend verschwand, im wachsenden griechischen Staat selbst jedoch zur Sprache der überwältigenden Mehrheit wurde. Nur in Zypern, das bis 1960 eine britische Kolonie war, kam es zu keinem derartigen Austausch. Das Griechische verbreitete sich außerdem seit dem 19. Jahrhundert durch Auswanderung in der gesamten Welt, besonders in Nordamerika und Australien. Seit dem Zweiten Weltkrieg spielt auch zunehmend die Auswanderung nach Westeuropa, insbesondere nach Deutschland und Großbritannien, eine Rolle.

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